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Game - Analysis  6 : 5 EHC Butterfly : Penguin Jets Samstag, 7. Dezember2013, 16:45 Uhr, Wetzikon Abnützungskampf auf hohem Niveau  An diesem wettermässig wunderschönen Samstag machten sich die Flattermänner auf, um im Zürcher Oberland die nächsten Punkte einzufahren. Bald mussten sie jedoch merken, dass sie im Vergleich zur Vergangenheit einem stark verjüngten Gegner gegenüber standen, welcher kompromisslos die Offensive suchte. Es dauerte darum einen Moment bis die Jets, welche aufgrund einer Krankheits- und Verletzungswelle auf zwei Akteure aus dem starken Farmteam zählen mussten.  Es dauerte nicht lange, bis die Schmetterlinge das Skore eröffneten (1:0 in der 10. Minute). Und just in dem Moment als sich die Jets sortiert und auf den Gegner eingestellt hatten gelang diesem das 2:0. Das war dann nun aber der klare Weckruf für die Pinguine, die fortan einen Sturmlauf hinlegten wie man es nur selten sieht. Nur mit dem Toreschiessen tat man sich heute schwer. Aus den vielen Chancen schaute einfach zu wenig Ertrag heraus. So war es Spielertrainer Ludwig vorbehalten, den Anschlusstreffer zum 1:2 zu erzielen. Umgehend wurde aber eine neuerliche Unsortiertheit der Unterländer mit dem 3:1 bestraft, was Team-Oldie Baumgartner auf der Bank aus der Haut fahren liess. Er versuchte mit seinen (lauten) Worten das Team vollends wachzurütteln. Doch es kam wie es in dieser Partie bereits zig male passierte. Die Jets dominierten grösstenteils und mussten dennoch wieder einen Treffer (zum 4:1) hinnehmen. Dies nach einem clever vorgetragenen Konter der Gastgeber. Des „Matchpechs“ nicht genug, begann nun der unsichere Schiedsrichter Kurmann jun. eine sehr zweifelhafte Serie von Entscheidungen zu treffen, komischerweise fast ausschliesslich zulasten der Gäste. Dennoch kämpften sich die Pinguine vorbildlich ins Spiel zurück. Noch vor der ersten Sirene wurde der Ertrag eingefahren. Innert kürzester Zeit gelang ein Doppelschlag (erneut Ludwig, Zimmermann), welcher die Unterländer wieder ins Spiel zurückbrachte (4:3). Der Pausentee kam da im dümmsten Moment...  Nach Wiederbeginn machten die Jets da weiter wo sieaufgehört hatten. Sie erspielten sich eine Chance nach der anderen, nur eben,der Ertrag war wiederum zu gering. Doch irgendwie gelang Gianesi der vielumjubelte und verdiente Ausgleich aus spitzem Winkel. Das Spiel stand nun auf der Kippe, bis Schiedsrichter Kurmann jun. wieder ins Spiel eingriff. Sacchet hatte die Scheibe hinter dem eigenen Tor unter Kontrolle und wollte befreien. Just in dem Moment wurde er mit einem klaren Haken eines Gegenspielers strafenwürdig daran gehindert, verlor den Stock und die Scheibe. Wundersamerweise blieb der Pfiff aus (obwohl der Schiri gleich daneben postiert war) und die Schmetterlinge konnten das neuerliche Geschenk des (Un-)parteiischen zur 5:4-Führung ausnutzen. Wer nun gedacht hatte, das Spiel wäre entschieden hatte sich getäuscht. Die Reaktion der Jets fiel heftig aus. Das Tor der Schmetterlinge wurde nun fast zur Schiessbude. Der starke Heimgoalie musste alle seine Kräfte aufbieten um die reihenweisen Chancen von Ludwig, Menet, Zimmermann, Heiniger und Sägesser zunichte zu machen. 7 Minuten vor Schluss fuhr das Heimteam dann einen vorbildlichen Konter, welcher wohl die Entscheidung bedeutete (6:4).  Teilzeitcoach Baumgartner (musste zur Spielhälfte verletztaufgeben) beorderte die starke Goaliefrau Nyffeler zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Und siehe da, die Massnahme trug Früchte. Dank einer starken Kombination des ganzen Blocks und eines tollen Abschlusses durch Menet konnte nochmals auf 6:5 verkürzt werden. Die Schmetterlinge mussten sich den Sieg noch richtig erzittern und konnten diesen zum Leidwesen der Flattermänner über die Zeit retten. Ein schnelles, intensives und zumeist faires Spiel war zu Ende gegangen.  Im Interview nach dem Spiel auf den Schiedsrichterangesprochen, fand Haudegen Heiniger klare Worte: „Es war ein tolles Spiel, welches sowohl wir als auch die Zuschauer geniessen konnten. Nur schade, griff der Schiedsrichter immer wieder negativ ins Geschehen ein, er wollte wohl im Mittelpunkt stehen. Nach solchen Leistungen ist klar, weshalb keiner unserer Pfeiffenmänner für die olympischen Spiele in Sotschi qualifiziert wurde.“Diesen Worten bleibt nichts mehr hinzuzufügen...  Am kommenden Freitag geht’s weiter. Dann wird das Team des EHC Kapo ZH Flughafen im Erlenstadion gastieren und versuchen, sich für die Heimniederlage von vor drei Wochen zu revanchieren.  Jets:Nyffeler; Sacchet, Gianesi; Zimmermann, Menet, Sägesser;Baumgartner, Feurer, Spichtig, Heiniger, Ludwig  Strafen: Jets 3x2 Minuten (Baumgartner, Zimmermann, Gianesi)
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