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Game - Analysis  5 : 1 Penguin Jets vs. Team Büli Freitag 13.11.2015, 21:15 Uhr, Dielsdorf Gemeinsam zum Sieg!  Zwei Stunden vor Spielbeginn wurde an der obligaten Pressekonferenz bekannt, dass am heutigen Abend Yves Troxler vom Penguin-Farmteam Wombat Flyers Diemtigtal als dritter Verteidiger auflaufen wird. Begründet wurde dies vom Sportchef ad interim A. Sacchet mit Verletzungen und anderweitigen Vergnügungsreisen einzelner Spieler. Nebst dem Sportchef war auch Flügelflitzer Schweizer an diesem Termin anwesend. Auf den Gegner angesprochen meinte er, dass die Affiche gegen das Team Büli besondere Brisanz besitze. Endete doch das letzte Aufeinandertreffen vor gut vier Jahren mit einer Massenschlägerei. Er hoffe, dass die meisten Spieler dies vergessen haben und heute Abend den Zuschauern ein faires Spiel geboten wird.  Den zahlreich erschienen Zuschauern wurde dann auch Tempohockey ab der ersten Minute geboten. Kaum war die Scheibe im Spiel, kamen die harten Jungs vom Team Büli das erste Mal gefährlich vors Tor der glänzend aufgelegten Goaliefrau Nyffeler. Der Puck zischte nur knapp am langen Pfosten des Jets-Tors vorbei. Dies war wohl das Alarmzeichen in den Köpfen der Flattermänner. Ab diesem Zeitpunkt besannen sich die Jungs. Jeder kämpfte für jeden, kein Puckverlust wurde hingenommen, vorne attackierten die Flügel ein um das andere Mal den scheibenführenden Mann des Gegners. Und zur Mitte des ersten Drittels konnte man die ersten Früchte ernten – das 1:0 für Pinguine fiel. Keine drei Zeigerumdrehungen später, leuchtete die Torlampe zum zweiten Mal hinter dem gegnerischen Torhüter; es hiess 2:0. Kurz vor Drittelspause gingen die Emotionen dann hoch; für die einen zu hoch. Die Ursache war aber nicht die frühsommerliche Temperatur an diesem Herbstabend, sondern ein kerniger Check von Routinier Gianesi. Die Bande sowie der Körper des Gegners wackelten kurz und weiter ging es. Leider auch verbal. Zum Glück war bald darauf Drittelspause und die Köpfe konnten sich abkühlen. Auf diese Szene angesprochen, entgegnete Gianesi im Pauseninterview, dass gegen diesen Gegner schon immer Emotionen im Spiel waren. Jedoch müssen die Jets jetzt aufpassen. Ein 2:0 ist ein gefährlicher Vorsprung.  Gesagt, getan! Der zweite Spielabschnitt ist schnell erzählt. Die Teams konnten einige sehenswerte Angriffe lancieren. Beim Team Büli fielen vor allem die alten Haudegen (Bartträger, deshalb alt), Spiese (Nr. 7), «Du-Pussy-Du» (Nr. 44) und Tiger (Nr. 22), auf. Nach dem 3:0 für die Jets musste Martig für zwei Minuten in die Kühlbox; aber auch das Boxplay war heute Abend schlicht überragend. Kaum war Martig wieder auf dem gefrorenen Nass, da verdrippelte er sich als letzter Mann und das Team Büli konnte verkürzen. War dies der Auftakt zum Schlussfeuerwerk der Bezirksstädter? Nein, die Sirene ertönte und zum zweiten Mal genehmigten sich die Mannschaften einen Schluck Tee.  Im dritten Drittel stellte der Gegner die Linien um. War dies eine verzweifelte Handlung des Trainers? Es sah fast so aus. Auf jeden Fall verfingen sich die Spieler aus Bülach immer wieder im dichten Abwehrnetz der Jets. Die Pinguine waren heute Abend so konzentriert, wie schon lange nicht mehr, liessen keinen Treffer mehr zu. Im Gegenteil; als am Schluss die Kräfte des Gegners zu schwinden begannen (oder war es die Gewissheit der Niederlage), setzten die konditionell starken Flieger zum Galalauf an. Zwei sehenswerte Tore durch Troxler und Schweizer führten zum Schlussstand von 5:1 gegen die Rivalen aus der Hirslen.   Mit Sicherheit kann gesagt werden, dass die an diesem Abend gezeigte Leistung, eine der besten der Jets waren! So kommentierte dann auch ein zufriedener Stiebe nach dem Spiel: «Heute haben wir alle für einander gekämpft, sind in den Räumen gutgestanden und haben einfache und präzise Pässe gespielt. Und Sorry für meinen Lapsus vor dem Gegentor, Claudia hätte heute einen Shout out verdient gehabt!» Strafen: 1x2 (Martig) Jets:	Nyffeler; Sacchet, Martig, Troxler; Schweizer, Menet, Lehmann; Gianesi, Spichtig, Würzer  Leider war an diesem Abend das Hockeyspiel nur eine Nebensache – der 13. November 2015 wird in den Köpfen aufgrund der tragischen Ereignissen in unserem Nachbarland bleiben.
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