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Game - Analysis  6 : 7 Penguin Jets vs. HC Grappa Freitag 22.01.2016, 21:15Uhr, Dielsdorf 4:0, 4:5, 6:5, 6:7 –  Flattermänner verlieren verrücktes Spiel in der Schlusssekunde!   Was mit einem wahren Feuerwerk begann endete für das Heimteam in der letzten Sekunde mit einer bitteren Niederlage. Das Spiel beinhaltete alle Elemente, welche den Eishockey-sport so attraktiv machen. Die erneut zahlreich erschienenen Fans kamen vollumfänglich auf ihre Kosten. Viele Tore, zahlreiche Torchancen, schnelle, ansehnliche Spielzüge, grossartige Torhüterparaden, aber auch hartumkämpfte Zweikämpfe und kernige Checks. Und an diesem kalten Freitagabend kam noch eine gehörige Prise Hitchcock dazu.  4:0 ein Spaziergang? Mit Nichten.... Der Reihe nach... Die Jets starteten nach den letzten Siegen mit einer grossen Portion Selbstvertrauen und spielten den Gegner schlicht an die Wand. 4:0, das eindeutige und ebenso diskussionslose Verdikt nach 18 Minuten. Alles deutete auf einen klaren Erfolg der entfesselten Pinguine hin. Die Gäste sahen sich gezwungen etwas zu unternehmen. Nach einem Timeout kamen die Grappanesen nun deutlich aggressiver auf das Eis zurück. Würzer spürte den neuen Wind als Erster und musste nach einem Zusammenprall kurzfristig gepflegt werden. Das Heimteam verlor nun den Faden und die Gäste starteten zu einer beeindruckenden Aufholjagd. Bis kurz vor Ende des zweiten Abschnitts wendete sich das Blatt komplett und die Jets sahen sich plötzlich in Rücklage (4:5).   Wie gewonnen so zerronnen! „Es ist unerklärlich weshalb wir dermassen aus dem Konzept geraten sind. Immerhin kämpften wir uns nochmals zurück. Über die Schlussminuten möchte ich aber nicht sprechen, das darf einem Spitzenteam schlicht nicht passieren. Da haben wir noch Gesprächsstoff bei der Spielanalyse“ meinte ein erzürnter Stalder beim TV-Interview mit Tele Unterland. In der Tat nahmen die Jets nach dem Rückstand wieder Fahrt auf und kehrten die hartumkämpfte Partie mit einem Doppelschlag wieder in die richtige Richtung. Bis fünf Minuten vor Ende hielt der knappe Vorsprung an, obwohl beide Teams mehrere aussichtsreiche Möglichkeiten für weitere Treffer hatten. Schliesslich profitierten die Gäste von einem katastrophalen Stellungsspiel und glichen das intensive Geschehen auf dem Eis nicht unverdient wieder aus. Wer dachte das Heimteam lernt aus dem Fehler, sah sich getäuscht. Beinahe identisch liess man sich auch Sekunden vor Ende – erneut von der ersten Linie der Grappanesen – dilettantisch überrumpeln und kassierten mit der Schlusssirene den entscheidenden Treffer zum 6:7.   Der Frust war gross. In der Kabine war es aussergewöhnlich ruhig und ein Grossteil des Teams ging den wartenden Journalisten aus dem Weg. Immerhin stellte sich Martig den unbequemen Fragen der Presse. „Die Niederlage war gewiss nicht nötig. Insbesondere die beiden letzten Treffer hätten in dieser Form nicht fallen dürfen. Wir wollten den Sieg, nahmen mehr Risiko und wurden ganz bitter bestraft. Andererseits hätten wir den Sack bereits vorher zumachen müssen“.  Während Sacchet bei Spielmitte mit Rückenprobleme ausschied, konnte immerhin der zuletzt arg gebeutelte Menet nach zwei Spielen mit verletzungsbedingten Ausfällen die Partie ohne Blessuren beenden. Immerhin etwas Positives an diesem zuletzt unglücklichen Abend.  Weiter geht es am kommenden Freitag mit dem Kracher gegen den HC Dragons Zürich Unterland. Ein weiterer harter Fight steht an.  Jets: Nyffeler C.; Sacchet, Zimmermann; Sägesser, Schweizer, Stalder; Lehmann, Martig; Ludwig, Menet, Würzer
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